14. Juli in der französischen Botschaft

Am französichen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, hatte Frankreichs Botschafter in Berlin, François Delattre, wieder zum traditionellen Empfang in die Botschaft am Pariser Platz eingeladen. Unter den Gästen waren auch Bundesfamilienministerin Karin Prien, zuständig für das DFJW und den DF-Bürgerfonds, sowie der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gunther Krichbaum. Dass sich zu diesem Anlass sehr viele AkteurInnen und MultiplikatorInnen des „Franco-Allemands“ dort ebenfalls trafen, versteht sich fast von selbst. In seiner Rede betonte François Delattre drei wichtige Prioritäten in der deutsch-französischen Zusammenarbeit: 1. Den Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, vor allem die gemeinsame Unterstützung der Ukraine. 2. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und dabei die Partnerschaft zur Förderung von Spitzentechnologie. 3. Die Stärkung der Demokratien und den Ausbau europäischer Widerstandsfähigkeit bei kultureller Souveränität des europäischen Kontinents. Dies alles freilich gehe nicht ohne das persönliche Engagement in der Zivilgesellscharft. Die bilaterale Partnerschaft beruhe auf den menschlichen Beziehungen und sei eine echte Herzensangelegenheit. Der Zustimmung der nahezu 1000 Gäste konnte sich der erste Vertreter Frankreichs in Deutschland sicher sein.

Aus Paris angereist war eigens auch FAFA-Präsident Jean-Michel Prats. Er und VDFG-Präsident Jochen Hake hatten sich bereits zuvor zu einem Arbeitsgespräch in Berlin getroffen. Die Vorbereitungen zum 70. gemeinsamen Bundeskongress von VDFG und FAFA im Oktober in Saarbrücken konnten beide dann gemeinsam mit Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, DFG Präsidentin Saar e.V. vertiefen. Angespannter wurde dann die Stimmung im Laufe des Abends: Leider konnten „Les Bleus“ die Hoffnungen im Rahmen der Fussball-WM nicht erfüllen und Enttäuschung griff um sich – aber nur in Bezug auf Fußball. Beim Engagement für das „Franco-Allemand“ bleibt die Stimmung gut. JH