Elsie-Kühn-Leitz-Preis

Der Elsie-Kühn-Leitz-Preis ist ein mit 10.000 Euro dotierter Preis der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa. Er wird seit 1986 etwa alle zwei bis drei Jahre an natürliche oder juristische Personen verliehen für herausragende Verdienste um die Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich und die europäische Einigung. Mit der Verleihung soll ein aktiver Beitrag zur Vertiefung der deutsch-französischen Verständigung geleistet werden. Der Preis besteht aus einer Ehrenmedaille mit Ehrenurkunde und ist mit Euro 10.000 dotiert, die dem Preisträger für die Förderung eines gemeinnützigen deutsch-französischen Zweckes seiner Wahl zur Verfügung stehen. Der Preis wird im Rahmen der gemeinsamen Jahreskongresse von VDFG und FAFA überreicht.


Mehr zur Person von Elsie Kühn-Leitz:

Elsy Anna Grace Kühn-Leitz (* 22. Dezember 1903 in Wetzlar; † 5. August 1985 ebenda) war eine deutsche Juristin und Mäzenin. Sie entstammt der in Wetzlar ansässigen Unternehmerfamilie Leitz. Zur Förderung der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich gab sie im Jahre 1957 den Anstoß zur Gründung der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa (VDFG), deren Präsidentin und Ehrenpräsidentin sie später war. Zu Lebzeiten pflegte sie Freundschaften mit Albert Schweitzer und Konrad Adenauer

© Ernst Leitz Stiftung

Preisträger seit 1986

2018 Berlin

Preisträger: Dr. Frank-Walter Steinmeier
Laudator: Dr. Oliver Nass

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

2015 Düsseldorf

Preisträger: Annegret Kramp-Karrenbauer
Laudator: Hans Werner Bussmann

Annegret Kramp-Karrenbauer

2010 Avignon

Preisträger: Stadt Avignon – Marie-Josée Roig
Laudator: Claude Martin

Marie-Josée Roig
Claude Martin

2007 Wetzlar

Preisträger: ARTE Dr. Gottfried Langenstein
Laudator: François Scheer


2005 Bayreuth

Preisträger: Jean-Claude Juncker
Laudator: Rudolf von Thadden


2003 Leipzig

Preisträger: Werner Spies
Laudator: Gérald Régnier


2001 Brillon

Preisträger: Helmut Kohl
Laudator: Jacques Delors


1998 Bremen

Preisträger: Valéry Giscard d’Estaing
Laudator: Hans Koschnick


1996 Morlaix

Preisträger: Joseph Rovan (1918 – 2004)
Laudator: Rita Süssmuth


1995 Bocholt

Preisträger: Hans Stercken (1923 – 1999)
Laudator: Pierre Pflimlin (1923 – 1999)


1993 Potsdam

Preisträger: Hans-Dietrich Genscher
Laudator: Roland Dumas


1991 Saarbrücken

Preisträger: Jacques Delors
Laudator: Oskar Lafontaine


1989 Bonn

Preisträger: Peter Scholl-Latour
Laudator: André Bord († 2013)


1988 Arnsberg

Preisträger: Pierre Marie Paul André (1910 – 1989)
Laudator: Dr. Philipp Jenninger (1910 – 1989)


1986 Paderborn

Preisträger: Pierre Pflimlin (1923 – 1999)
Laudator: Karl Carstens (1907 – 2000)