Über die Veranstaltung
Im Frühjahr 1940 wurden innerhalb weniger Wochen 1.850.000 Soldaten, also 40% der französischen Armee, von der deutschen Wehrmacht gefangen genommen. 1.600.000 von ihnen wurden nach Deutschland verbracht: die Offiziere in Oflags und die Unteroffiziere und Soldaten in Stalags. Von ihrer Gefangennahme bis zu ihrer Rückkehr zeichnet diese Ausstellung, die diesem wenig bekannten Kapitel unserer Geschichte gewidmet ist, die Bedingungen der Kapitulation der Soldaten und ihrer Überführung nach Deutschland nach. Sie zeigt, wie ihr Alltag aussah. Heute ist die Tatsache dieser Gefangenschaft, ihre Bedeutung und ihre Dauer weitgehend unbekannt. Diese Ausstellung wurde konzipiert, um dieser in den Geschichtsbüchern und unserem kollektiven Gedächtnis „Vergessenen“ zu erinnern.
Die zweisprachige Ausstellung wurde von der ADAPG – Vereinigung der Nachkommen ehemaliger Kriegsgefangener der Stalags IX A, IX B und IX c und in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und Museum Trutzhain konzipiert. Sie wurde von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds unterstützt und vom französischen Staat mit dem Label „80 Jahre Befreiung“ ausgezeichnet.
Öffnungszeiten:
Freitag, 16. Oktober 2026: 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 17. Oktober 2026: 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 18. Oktober 2026: 9:00 – 14:00 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Mit Unterstützung der ADAPF – Association des Descendants des Anciens Prisonniers de Guerre des Stalags IX A, IX B, IX C.