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Programm-Tipp

Buchvorstellung: „Das Überleben von Juden in Frankreich 1940-1944“

10. September 2018 Programm-Tipp 0 Kommentare

DFG Cluny (Hamburg, 7. November 2018, 19h) Im Rahmen der ‚Tage des Exils’ und in Kooperation mit dem Körber Forum: „Das Überleben von Juden in Frankreich 1940-1944“. Buchvorstellung und Podiumsgespräch mit Jacques Semelin (Autor) und Jan Philipp Reemtsma.
Moderation: Susanne Wittek (Übersetzerin)


(Veranstaltungsort noch unbekannt)


Wie überlebten rund 200.000 Juden in Frankreich die Shoah? 
Obwohl Frankreich bereits 1940 von den Deutschen besetzt wurde, über­lebten 75 Prozent der Juden in diesem Land die Shoah. Diese erstaunlich hohe Zahl kam nicht etwa zustande, weil alle Verfolgten untertauchten. Viele setzten trotz Antisemitismus und Denunziation während der Besatzungszeit ihr Leben auf legale oder halb­ legale Weise fort und konnten auf Hilfe von der nicht jüdischen französi­schen Bevölkerung, von christlichen und jüdischen Organisationen zählen. 

Der Historiker Jacques Semelin, Experte auf dem Gebiet des zivilen Wider­stands und der Massenverbrechen, untersucht die Rahmenbedingungen, die es so vielen Juden in Frankreich ermöglichten, der Deportation zu entkommen. Anhand zahlreicher Lebensgeschichten von Verfolgten und von Akten aus den Archiven der Vichy-Regierung gelingt es ihm, eine Lücke in der Geschichtsschreibung der Shoah zu schließen.


Jacques Semelin. Das Überleben von Juden in Frankreich, 1940-1944
Mit einem Vorwort von Serge Klarsfeld. Aus dem Französischen übersetzt von Susanne Wittek



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