Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V.
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Rundbrief Dezember 2012

2. Dezember 2012 Newsletter Kommentare deaktiviert für Rundbrief Dezember 2012

Kurz vor Jahresabschluss tritt die VDFG im Web mit einem neuen Gewand auf die Bühne  der großen Internet-Gemeinde: Mit dem 1. Dezember 2012 hat die VDFG mit einem brandneuen Internet-Auftritt den Sprung ins viel beschworene Web 2.0 vollzogen.

Sehr geehrte Präsidentinnen, Präsidenten und Freunde in den Mitgliedsgesellschaften,

sehr geehrte Besucher unserer Internetseite,

Als erster hat heute Stefan Endell das Wort. Der VDFG-Pressereferent, dem wir den neuen Website-Auftritt  verdanken, erläutert ihn  hier:

Kurz vor Jahresabschluss tritt die VDFG im Web mit einem neuen Gewand auf die Bühne  der großen Internet-Gemeinde: Mit dem 1. Dezember 2012 hat die VDFG mit einem brandneuen Internet-Auftritt den Sprung ins viel beschworene Web 2.0 vollzogen. Web 2.0? Was heißt das? Das bedeutet, dass künftig Sie – verehrte Mitglieder – mit Ihrer VDFG über die auf www.vdfg.de veröffentlichten Artikel zum Beispiel in einen Dialog eintreten können. Unter jeder Veröffentlichung befindet sich eine Kommentarfunktion. Vorbei die Zeiten, dass Ihre VDFG die Nachrichten stumm und einseitig verbreitet.

Doch dieser Dialog zwischen Ihnen und uns soll sich nicht auf diese eine Funktion beschränken – Ihre VDFG bietet neben Homepage und diesem Rundbrief (dazu gleich mehr) noch drei weitere Info-Kanäle an, auf denen sie les dernières nouvelles de la VDFG lesen und mitdiskutieren können:

1.) Seit geraumer Zeit funkt die VDFG auch zu Facebook: Dort heißt unser Auftritt „VDFG-Das Forum“. Schauen Sie nach, markieren Sie es unbedingt mit „Gefällt mir“ und ergreifen Sie dort das Wort, berichten Sie dort von Aktivitäten Ihrer DFG vor Ort1 Schließlich sind Sie dort im “Forum”  der VDFG .

2.) Die letzten Nachrichten der VDFG werden auch über den Twitter-Kanal @voilaVDFG verbreitet. Die Kurznachricht mit maximal 140 Zeichen. Werden Sie „Follower“ und Sie verpassen keine Nachrichten der VDFG mehr.

3.) Das gleiche gilt für unser RSS-Angebot. Binden Sie diesen Abo-Link auf Ihre DFG-Homepage ein und sie bestücken Ihre DFG-Site mit den Nachrichten der VDFG. Kein schlechter Zusatz-Informationswert für den Internetauftritt einer  lokalen DFG.

Übrigens: Diese Informationen können Sie etwas ausführlicher im neusten Heft der sehr empfehlenswerten deutsch-französischen Vierteljahresschrift Dokumente 4/2012 unter der Überschrift „Netzwerke auf einen Klick“ nachlesen.

Denn: Das neue Portal der VDFG versteht sich auch als Nachrichtenportal mit Neuigkeiten aus der großen weiten Welt der Deutsch-Französischen Gesellschaften im Lande. Und damit sind Sie gemeint: Die vielen Mitglieder der vielen Mitglieder-Gesellschaften in Deutschland und Frankreich.  Auf der Startseite des neuen Webauftritte finden sich ca. 10 – 12 Neuigkeiten, Nachrichten aus VDFG und DFGen – die im Laufe der Tage und Wochen stets durch neue, andere Nachrichten ersetzt werden. Wer eine „starke Nachricht“ (d.h. eine Nachricht die uns alle interessieren könnte und nicht nur die Menschen aus Ihrer Region) aus seiner DFG gerne auf der Startseite der VDFG sehen würde, möge sie uns zusenden (redaktion@vdfg.de).

Und nun zum 5. Info-Kanal der VDFG neben Homepage, Facebook, Twitter und RSS: Das ist der Rundbrief des Präsidenten der VDFG. Dieser Rundbrief wird künftig über die Rubrik „Newsletter“ gesteuert und er wird künftig (Beginn: 2. Januar 2013) über die neue Homepage automatisch versendet. Dazu müssen Sie  – verehrtes Mitglied – einmal  auf www.vdfg.de unter NEWSLETTER erklären, dass Sie die Zusendung des Rundbriefes wünschen. Der deutsche Gesetzgeber zwingt uns zu diesem Procedere – Newsletter zusenden nur nach Aufforderung.

Wir freuen uns also auf Ihre bitte sehr zahlreichen  Aufforderungen auf elektronische Zusendung des Rundbriefes des Präsidenten der VDFG.

Übrigens: Nicht alle Bereiche der neuen Website stehen allen Besuchern offen. Unsere VDFG-Mitglieder sind privilegiert. Nur die Mitglieder können den passwort-geschützen Bereich “Service” betreten und dort sich instruktive Informationen zum Thema Referenten, Gema-Vertrag etc. ziehen. Das Passwort kann man hier erfragen.

Und noch zwei Bemerkungen zum Schluss:
1.) Das Mitgliederverzeichnis findet sich auf der neuen Site genau da, wo es auch auf der alten Site war: Unter der Hauptkategorie VDFG in der Navigation findet sich die Rubrik “Mitgliederverzeichnis”. Dort stößt man dann auf die Namen der 16 Bundesländer. Klickt man auf ein Bundesland, springt die Liste mit den Mitgliedern aus jenem Bundesland auf.
2.) Die neue Rubrik “DFG vor Ort” ist nicht das Mitgliederverzeichnis, sondern hier betritt man einen neuen Marktplatz mit Nachrichten, die die DFGen von jeweils  ihren Internetseiten (über rss-feed) in die Welt senden, und die die VDFG auf “DFG vor Ort” auffängt und zusammenfasst. Diese Seite ist im Aufbau – aber sie gibt schon jetzt einen Eindruck vom   bürgerschaftlichen Engagement des Franco-Allemand in Deutschland!


Sehr geehrte Präsidentinnen, Präsidenten und Freunde in den Mitgliedsgesellschaften, 
Im Novemberbrief hatte ich es bereits angekündigt. Heute möchte ich es wiederholen: Mitte Dezember 2012 erscheint die Nummer 4/2012 von DOKUMENTE/DOCUMENTS. Das Heft hat den nahezu doppelten Umfang der  „normalen“ Hefte. Es ist ganz dem Jubiläum des Elysee-Vertrages gewidmet. Die  VDFG präsentiert ihre neue Website und weist in die Zukunft. Alle Mitgliedsgesellschaften erhalten ein Gratisheft. Es müsste gelingen, zehn bis fünfzehn Abos für 2013 seitens der DFGen zu akquirieren, z.B. als Jahrespräsent an die Stadtbibliothek. Je mehr Bestellungen aus dem Kreis der Mitgliedsgesellschaften aufgegeben werden – und sei es nur für ein Jahr – umso gesicherter ist Fortsetzung dieser im deutsch-französischen Dialog bedeutenden Quartalsschrift. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihr Abonnement meldeten. So vermag ich den Erfolg meines Appells einzuschätzen.

Im letzten Rundbrief hatte ich auf das Anliegen des Lycée Notre-Dame de Sainte-Croix in Le Mans aufmerksam gemacht. Inzwischen bereitet ein Gymnasium eine Convention vor. Schön wäre es, wenn noch weitere hinzukämen. Daher noch einmal die Erinnerung an das Vorhaben: „Junge Lycéenne/ Junger Lycéen sucht in Deutschland als „hôte payant“ eine Gastfamilie mit einer etwa gleichaltrigen Tochter/einem gleichaltrigen Sohn. Die Dauer des Aufenthaltes kann schwanken zwischen zwei bis vier Wochen und liegt am jeweiligen Ende des Schuljahres, d.h. Ende Juni, Beginn Juli. Der französische Gast besucht mit seinem deutschen Partner den regulären Unterricht“. Näheres wird in einer schriftlichen Vereinbarung geregelt. Ein Muster einer solchen „Convention“ liegt mir als adaptierbare Word-Datei vor.

Die deutsch-französischen Gesellschaften interessieren auch zunehmend die wissenschaftliche Forschung. Die Doktorandin Sarah Haase bittet im Rahmen ihrer Untersuchung die DFGen um die Beantwortung eines Fragebogens.Wir wünschen Sarah Haase gute Resonanz und viel Erfolg auf ihrem Weg. Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. IPZ hat uns und die FAFA gebeten, an unsere Mitglieder und soweit über diese erreichbar auch an Partnerschaftsvereine eine „Umfrage zu aktuellen Themen und Problemen in der Partnerschaftsarbeit“ weiterzuleiten und das recht unkomplizierte Ausfüllen zu empfehlen. Auch dieser Aktion wünsche ich den gewünschten Erfolg. Der Fragebogen

JugendtheaterpreisZum dritten Mal verleiht die VDFG in Kooperation mit der  Alfred Toepfer Stiftung  F.V.S.  im Rahmen ihres 58. Jahreskongresses am 14. September 2013 den Theaterpreis der VDFG. Ermutigt werden Oberstufenkurse deutscher Gymnasien, Seminare der Romanistischen Fakultäten deutscher Universitäten, Arbeitsgemeinschaften oder andere vergleichbare Initiatoren, die zwischen September 2012 und September 2013 französischsprachiges Theater, Sketche, Performancen einstudiert und öffentlich aufgeführt haben oder aufführen werden.  Themen, die das Jubiläum des Elysee-Vertrages aufgreifen, sind besonders willkommen. Die Bewerber reichen bis zum 30. Juni 2013 einen DVD – Videomitschnitt und einen Bericht über die Genese des Vorhabens, den Verlauf und die Auswertung bei der VDFG ein. Eine unabhängige Jury wird die Preisträger ermitteln. Ausgelobt sind ein erster Preis mit einem Preisgeld von 1.000 €, ein zweiter Preis mit einem Preisgeld von 500 € und ein dritter Preis mit einem Preisgeld von 250 €. Eine kurze szenische Vorstellung des Erstprämierten ist programmlich in geeignetem Rahmen während des Kongresses erwünscht. Meldungen mit den erforderlichen Anlagen an: Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften VDFG, Postfach 1106, D 55001 Mainz. Rückfragen an: Gereon Fritz, Raiffeisenweg 16, D 59929 Brilon, 02961/53324 mfgfritz@versanet.de. Die Ausschreibung ist auch auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes, der Französischen Botschaft und des Deutsch-Französischen Jugendwerkes zu finden.

Sehr gerne gebe ich in einer getrennten Mail an unsere Mitgliedsgesellschaften weiter die Empfehlung und die dazu gehörigen Unterlagen (am Ende dieses Absatzes)  des Herrn Dr. Reinhard Behrens, stellvertretender Vorsitzender DFG Cluny – Hamburg. Er hat ein Arbeitsblatt für eine Geschichts- oder Französischstunde aus Anlass des 50–jährigen Jubiläums des Elysee-Vertrages entworfen. Er verweist als denkbare Erweiterung u. a. auf die in der Septembernummer von PARIS-BERLIN erschienene Umfrage hin, auf die  ich bereits im Oktoberbrief aufmerksam gemacht habe. Dass im Jubiläumsjahr gerade die Schulen durch unsere Mitgliedsgesellschaften ermuntert werden sollten, den Elysee-Vertrag zu thematisieren, dürfte selbstverständlich sein. Anlagen: Anschreiben Deutsch /Anschreiben FrancaisArbeitsblatt Deutsch / Arbeitsblatt Francais

In manchen DFGen werden seit vielen Jahren schon Boule-Wettbewerbe durchgeführt, so u. a. in der DFG Budenheim. Vielleicht findet sich ja einmal eine Gesellschaft, die einen solchen Concours regional-oder bundesweit auszuschreiben bereit ist.

Ich freue mich, dass die katholische Bücherei auf Anregung der DFG Budenheim eine französische Bücherecke einrichten wird. Die Umsetzung des VDFG-Rahmenvertrages mit dem deutschen Bibliotheksverband dbv ist ganz einfach. Man muss nur anfangen.

Das Office Franco-Allemand pour la Jeunesse OFAJ (in Deutschland DFJW) veranstaltet mit den Jeunes Ambassadeurs de l’OFAJ in der Deutschen Botschaft in Paris am 13. März 2013 die DEUXIÉME JOURNÉE DU DIALOGUE INTERGÉNÉRATIONNEL. Vorsorglich möchte ich heute schon auf diesen Tag hinweisen.

Gewiss reizvoll für die eine oder den anderen könnte das Angebot sein, das der FAFA-Präsident Hans Herth macht: Führungen durch ein Paris, das dem Normaltouristen meist verborgen bleibt. Näheres über die Stadtführung ist online nachzulesen unter: http://www.parisberlinmag.com/2012/11/ein-paar-stunden-lang-pariser-sein/

 

Wie in jedem Monat war die VDFG bei unterschiedlichen Veranstaltungen präsent:

  • Am 9. November besuchte ich auf Einladung der Stadt Bad Vilbel eine Tagung des deutsch-französischen Ausschusses im Rat der Gemeinden und Regionen Europas DFA-RGRE. Sie stand unter dem Thema: „Wirtschaftsförderung durch Partnerschaften“.
  • Am 13. November durfte ich im Institut Français Köln vor Mitgliedern der der SAFBA (Société Amicale Franco-Belgo-Allemande) und der DFG Köln referieren zum Thema: „Europa einen – eine Herausforderung an die deutsch-französische Zivilgesellschaft“.
  • Am 13. November hat unsere Vizepräsidentin Marita Hebisch-Niemsch eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Paris besucht.“Eine neue Kartographie der deutsch-französischen Kooperation im europäischen Kontext“. Von der Qualität und der intensiven Arbeit in den Workshops und der anschließenden Podiumsdebatte war sie sehr angetan. Im Workshop, den unser Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Frank Baasner, Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg leitete, konnte sie ausführlich die Arbeit unserer DFGen und der VDFG präsentieren.
  • Am 17. November nahm sie an Beratungen des FAFA-Vorstandes teil. Es war die erste Sitzung unter dem Vorsitz des neuen Präsidenten Hans Herth. Trotz durchaus schwieriger Themen herrschte eine sehr einvernehmliche Atmosphäre, berichtet mir Hans Herth. Themen waren die künftige Ausrichtung der FAFA, Satzungsfragen, Überlegungen zu einem „Conseil d’Orientation“, Internetpräsenz, die gemeinsame Tagung von VDFG und FAFA im Februar in Otzenhausen, Skype-Schulung…
  • Am 18. November nahm sie teil an der Kundgebung im Deutschen Bundestag zum Volkstrauertag. Beeindruckend die Rede von Dr. Gerda Hasselfeldt (Vorsitzender Landesgruppe der CSU im Deutschen Bundestag). Dazu ein Auszug aus ihrer Homepage:
  • Dass Erinnerung und Mahnung nicht nur Thema eines Tages und einer zentralen Gedenkstunde im Deutschen Bundestag sein dürfe, forderte Gerda Hasselfeldt. Jede neue Generation müsse die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft friedvoll gestalten zu können. Deshalb dankte die Abgeordnete dem Volksbund besonders für seine aufopfernde und verantwortungsvolle Arbeit im Einsatz für den Frieden, zu der eine wertvolle Jugendarbeit zählt. Jährlich begegnen sich 20.000 Jugendliche an den Kriegsgräbern, um sie „als Vermächtnis der Toten zum Frieden anzunehmen“. Von der Versöhnung über den Gräbern zeugt auch die deutsch-französische Freundschaft, die der diesjährige Volkstrauertag mit Blick auf den im nächsten Jahr zu begehenden 50. Jahrestages des Elysee-Vertrags besonders würdigte. Gerda Hasselfeldt erinnerte an die Versöhnungsmesse in Reims 1962 in Anwesenheit von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle als auch an die große Geste der Versöhnung von Bundeskanzler Helmut Kohl und Präsident Francois Mitterand über den Gräber von Verdun 1984. “Die Sehnsucht „Nie wieder Krieg“ ist in der Mitte Europas Wirklichkeit geworden und sichert uns seit vielen Jahrzehnten den Frieden in Europa.” Dass in der gegenwärtigen Krise um den Euro,  vereinzelt dennoch längst verschüttet geglaubte Ressentiments von Einzelnen wieder vorgebracht werden, zeige, so Gerda Hasselfeldt weiter, wie wichtig es sei, mit Zuversicht und Weitblick gemeinschaftlich am „Haus Europa“ zu bauen. Hierzu braucht es auch die Jugend. Als Ermutigung bewertet deshalb Gerda Hasselfeldt die Verleihung des Friedensnobelpreises an Europa, die auch als Auszeichnung  für jeden einzelnen europäischen Bürger für seinen Einsatz im Interesse der europäischen Sache steht.  „Jeder von uns sollte stolz darauf sein, Teil der Friedensunion Europas zu sein. Denn das ist das höchste Gut all unseres Strebens, dass Frieden zum Wohle der Menschen herrsche. Dieses hohe Gut auch für zukünftige Generationen zu bewahren, dazu mahnt uns der heutige Tag”. Wen das Redemanuskript  interessiert, mag sich bei mir melden.
  • Am 27. November war Marita Hebisch-Niemsch für die VDFG Gast bei der Verleihung des Prix de l’Académie de Berlin an Eva Moldenhauer und Bernard Lortholary. Eva Moldenhauer machte durch ihre Übersetzung zahlreiche französische Dichter und Denker in Deutschland bekannt. Bernard Lortholary war Herausgeber für klassische deutsche Literatur, übersetzte aber auch zeitgenössische deutsche Autoren.

Chateau D'OrionIm Château d’Orion (www.freundeskreis-chateau-orion.de) fand vom 23. – 26.09.2012 ein Auftaktworkshop zum Projekt  „Europa in Regionen und Initiativen“ statt. Ich hatte in früheren Briefen bereits auf die Arbeit unseres Mitgliedes werbend hingewiesen. In der Novembernummer von „Paris-Berlin“, S 91, wird berichtet von dem Vorhaben, des Pianisten Peter Ludwig, den Elysee-Vertrag zu vertonen. Ein lesenswerter Artikel.

Sie wissen, wie sehr der VDFG daran liegt, dass die Mitgliedsgesellschaften die Jumelagen ihrer Gemeinden in den Blick nehmen. Ich wünschte mir, dass Sie Partnerschaftsvereine im Umfeld Ihrer DFG auch für eine Mitgliedschaft in unserer Vereinigung gewinnen könnten. Viele solcher Vereine wissen nicht um dem Mehrwert einer Mitgliedschaft in der VDFG.

Die Partnerschaft mit Le Mans hat die DFG Paderborn von Beginn an fest im Blick. Gemeinsam mit der Universität Paderborn lud sie den Manceller Joseph Weismann ein. 150 Studenten, Mitglieder der DFG Paderborn und der Christlich-Jüdischen Gesellschaften sahen im Hörsaal den Film LA RAFLE und konnten sodann mit Joseph Weismann, dem Protagonisten des Films sprechen. Bewegende Stunden. Die Lektüre seines Buchzeugnisses möchte ich empfehlen: „Après la Rafle“, Verlag Michel Lafon, 17,95 € in Frankreich. Joseph Weismann, geboren 1931, wurde bei der Pariser Razzia vom 16. Juli 1942 mit seiner Familie in das „Vel‘ d’Hiv‘“ , das Pariser Velodrom verbracht, von dort in das Camp Beaune-La-Rolande im Departement Loiret. Er konnte mit einem Kameraden fliehen, wobei die Odyssee noch lange nicht beendet war, seine Familie kam in Auschwitz um.

Sie denken bereits jetzt an die Programme und Einladungen Ihrer DFG im Jubiläumsjahr 2013? Fordern Sie das Jubiläumslogo des Auswärtigen Amt an unter www.elysee50.de.

Am 3. Dezember 2012 stellt Christophe Braouet in Frankfurt sein Buch vor „Deutschland-Frankreich: Partner für Europa. 50 Jahre nach dem Elysee-Vertrag“, Winkler Verlag, 25 €, 20 € für Mitglieder. Ein Jahr lang hat der Autor die Berichterstattung von LE MONDE und FAZ aus dem Blickwinkel der eigenen Kultur und Geschichte verfolgt. Diese Beobachtung und die Auswertung statistischen Materials ist die Basis seiner Analyse. Das Vorwort stammt von Alfred Grosser. Christophe Braouet ist Präsident der äußerst erfolgreichen DFG Frankfurt. Gerne kommt Herr Braouet auch in die eine oder andere Gesellschaft zur Präsentation seines Buches. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für frankophile Freunde.

Und schon sind wir im Advent und Weihnachten naht. Die Freunde werden eingeladen zur Silvesterfeier. So bleibt mir nur, Ihnen eine gute Zeit zu wünschen. Ich freue mich auf Sie im neuen Jahr 2013.

Ihr

Gereon Fritz


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