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Kuratorium tagte virtuell

10. Oktober 2020 Aktuelles 0 Kommentare
Oliver Nass

Das diesjährige Treffen des Kuratoriums der VDFG mußte, wie fast alle Aktivitäten, virtuell stattfinden. Per Videoschalte diskutierten die Teilnehmer unter Leitung des Vorsitzenden, Dr. Oliver Nass, zunächst über die Einschränkungen, die uns die Pandemie auferlegt, und die neuen Formate, mit denen diese, zum Teil jedenfalls, umgangen werden können. In ihrem Bericht mahnte Präsidentin Dr. Margarete Mehdorn, daß es nun umso dringlicher sei herauszufinden, wie jede einzelne DFG mit elektronischen Formaten umgehen könne und welche Unterstützung ihnen dabei angeboten werden kann.

Große Zustimmung fand der Beginn der Aktivitäten des Deutsch-Französischen Bürgrfonds, der am 16. April seine Arbeit aufnehmen konnte. Inzwischen wurde VDFG-Präsidentin Margarete Mehdorn als eine von sieben Regionalberatern und -beraterinnen in Deutschland verpflichtet, und Benjamin Kurc, einst Jugendvertreter im Vorstand der VDFG und zuletzt Direktor des Institut Francais Sachsen-Anhalt in Magdeburg, wurde zum ersten Geschäftsführer des Fonds bestimmt. Er hat am 1. Oktober in Paris seine Arbeit aufgenommen. Außerdem wurde unsere Schwesterorganisation FAFA in den Beirat des Bürgerfonds berufen. Mittlerweile erging auch eine Berufung an die VDFG.

Tobias Bütow, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), das für die Anfangsphase mit dem Aufbau des Fonds betraut wurde, konnte berichten, daß bereits 50% des für 2020 vorgesehenen Förderbudgets an verschiedenste Projekte vergeben worden seien. Trotz Corona-Krise funktioniert also der Mittelabfluss. Oliver Nass betonte, daß der Bürgerfonds dem Anliegen der VDFG entspreche, möglichst viele kleine Initiativen zu unterstützen. Und Margarete Mehrdorn bekräftigte, daß sie gerade in der Anfangsphase dazu beitragen wolle, noch an den möglichen Stellschrauben nachzujustieren, um dem Fonds zu einem dauerhaften Erfolg zu verhelfen.

Barbara Martin-Kubis, die Präsidentin der FAFA, machte auf die regelmäßige Videokonferenz aufmerksam, die die FAFA im Format “les mardis de la FAFA” nun jeden 2. Dienstag anbietet. Diese hat es der FAFA erlaubt, auch während des confinement mit den Mitgliedern in Kontakt zu bleiben. Anette Haferkorn, eine der Jugendvertreterinnen im VDFG-Vorstand, stellte den von ihr geleiteten überregionalen Verein “Kultur Vivante e.V.” vor, in dem junge deutsche und französische Mitglieder mit unterschiedlichsten online-Kulturangeboten (Buchclub, Rezensionen, Lesungen, Ausstellungsprojekte) experimentieren. Wir haben bereits darauf hingewiesen. (https://www.kulturvivante.eu).

Weitere Themen waren die Erfahrungen mit Hybridkonferenzen, über die Dr. Claire Demesmay berichtete. Sogar Simultanbersetzung funktionierte sehr gut über Zoom. Dieses Format sollte weiterentwickelt und unter den DFGen bekannt gemacht werden. Im übrigen bekräftigte Oliver Nass das Angebot, daß Kuratoriumsmitglieder grundsätzlich für Vorträge zur Verfügung stünden.

Außerdem kündigte Margarete Mehdorn eine Überarbeitung der VDFG-Website an, die im Frühjahr gehackt worden war. Ein Projektteam wird sich darum kümmern. Wer immer Expertise dazu beitragen kann, ist herzlich eingeladen sich bei ihr zu melden.

Barbara Martin-Kubis bestätigte, daß der auf 16.-18. April 2021 verschobene Jahreskongreß in St. Brieuc auf jeden Fall stattfinden werde, in welcher Form auch immer. Die Planung wird bei einer Videokonferenz am 24.10. um 10h00 vorgestellt. Informationen dazu werden wir zeitgerecht verbreiten.

Schließlich kündigte der Vorsitzende Oliver Nass noch an, dass die nächste Vergabe des “Elsie-Kühn-Leitz-Preises” für 2022 vorgesehen werden soll. Er informiert darüber, dass die Finanzierung des “Elsie-Kühn-Leitz-Preises” künftig dauerhaft durch die “Ernst-Leitz-Stiftung” in Wetzlar sichergestellt ist. Außerdem konnte Dr. Franziska Brantner, Parlamentarische Geschäftsführerin und europapolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag, als persönliches Mitglied für das Kuratorium gewonnen werden. Der ehemalige Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, hat die ihm angetragene Ehrenmitgliedschaft des Kuratoriums angenommen. D.P.


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