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Bürgerfonds benennt Regionale Berater in Deutschland und Frankreich

9. September 2020 Aktuelles, Bürgerfonds, Top-Nachricht 0 Kommentare

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds, ein Leuchtturmprojekt der Zusammenarbeit beider Länder, ist jetzt auch auf regionaler Ebene aktiv: Insgesamt 14 Regionale Berater*innen nehmen deutschland- und frankreichweit die Arbeit auf. Und eine von ihnen ist unsere Präsidentin, Dr. Margarete Mehdorn. Damit wird zugleich das Engagement der VDFG für die Einrichtung des Bürgerfonds gewürdigt und das künftige gefordert. Über beides kann sich die VDFG freuen.

Margarete Mehdorn startet als Regionale Beraterin für den neu gegründeten Deutsch-Französischen Bürgerfonds im Norden Deutschlands. Sie ist für die norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommernund Schleswig-Holstein zuständig. Hier wird sie ab jetzt all jene motivieren, informieren und begleiten, die deutsch-französische Ideen umsetzen möchten. Margarete Mehdorn kennt sich aus ihrem langjährigen Engagement bei der Deutsch-Französischen Gesellschaft Schleswig-Holstein Sitz Kiel e.V. und im Vorstand der VDFG für Europa e. V. mit grenzüberschreitenden Projekten aus und teilt diese Erfahrungen nun mit anderen Engagierten: „Deutsch-französisch aktiv zu sein, ist immer wieder eine Bereicherung und dringend notwendig für Europa! Daher möchte ich möglichst vielen Menschen die Möglichkeiten des Austauschs nahebringen und sie dafür begeistern.

Margarete Mehdorn ist eine von sieben deutschen und sieben französischen Regionalen Berater*innen, die den Deutsch-Französischen Bürgerfonds in beiden Ländern vor Ort verankern und so dazu beitragen, den Vertrag von Aachen von 2019 mit Leben zu füllen und die Zusammenarbeit auch zwischen den Akteuren der Zivilgesellschaft zu stärken.

Der Bürgerfonds richtet sich auch an jene, die den Sprung über den Rhein noch nicht gewagt haben: Vom Sportverein über die Freiwillige Feuerwehr oder den Fotoclub bis hin zur Chorgemeinschaft oder Nachbarschaftshilfe – überall steckt Potenzial für Begegnung und Austausch. Auch die über 2.200 Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich können mit Mitteln des Bürgerfonds vertieft werden“, erklären Tobias Bütow und Anne Tallineau, Generalsekretäre des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW/OFAJ), das den Bürgerfonds umsetzt.

Mit einem Jahresbudget von 2,4 Millionen Euro fördert der Bürgerfonds seit April 2020 grenzüberschreitende Projekte, wie etwa ein Sportprojekt für Frauen, die Gewalt erfahren mussten; einen Workshop  über „Open Government“; ein Tanzprojekt zum Mitmachen; Online-Dinner; den Aufbau einer digitalen Plattform für Städtepartnerschaften; oder einen Dokufilm über das Familienleben in der Corona-Zeit.

Hier ist die Liste der anderen Regionalberater; Details erfahren Sie aus dem oben angegebenen link.

Die anderen deutschen Regionalberater sind: Philipp Ansbach aus Saarbrücken (Deutsch-Französischer Kulturrat), zuständig für das Saarland und die französische Region Grand-Est; Andrea Fritzsch aus Marburg (Magistrat der Stadt), zuständig für Hessen, Niedersachsen und NRW; Erwin Hund aus Edingen-Neckarhausen (DFJW-Rhein-Neckar), zuständig für Baden-Württemberg, Bayern und die französische Region Bretagne; Sarah Neis aus Dresden (Europa-Direkt e.V.), zuständig für Sachsen, Thüringen und Bayern; Ulrike Rühlmann aus Halle (Bürgerstiftung), zuständig für Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin; sowie Jonathan Spindler aus Mainz (Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz-4er Netzwerk e.V.), zuständig für Rheinland-Pfalz, NRW und die französische Region Bourgogne-Franche-Comté. Die Zuständigkeiten sind also durchaus bereits grenzüberschreitend.

Auf französischer Seite werden diese Aufgaben wahrnehmen: Antje Aubert , Deutsche aus dem Département Loire/St. Etienne (Partnerschaftskomitees der Region), zuständig für die Region Auvergne-Rhône-Alpes, die auch unsere Freunde von der FAFA repräsentieren wird; Claire-Hélène Frileux aus Paris (Freiberuflerin), zuständig für die Region Île-de-France; der Deutsche Martin Krechtling aus Nantes (Centre culturel franco-allemand), zuständig für die Regionen Pays de la Loire und Bretagne; Cassandre Lebouc aus dem Großraum Bordeaux (NGO Cool’eurs du Monde)), zuständig für die Regionen Nouvelle Aquitaine und Okzitanien; Valérie Loirat aus Orléans (frz. Vereinigung des Rats der Gemeinden und Regionen Europas), zuständig für die Region Centre-Val de Loire; Gilles Rondeau aus Toulon (Métropole Toulon), zuständig für die Regionen Provence-Alpes-Côte-d’Azur und Okzitanien; sowie Djamel Tikouirt aus Lille (berufliche Bildung und Sozialarbeit), zuständig für die Regionen Hauts-de-France und Normandie. Auch hier wurde bei der Auswahl grenzüberschreitend gedacht. Die Mission der Regionalen Berater*innen ist zunächst zeitlich begrenzt bis Ende 2021 und soll die Möglichkeiten des deutsch-französischen Bürgerfonds in dieser Einführungsphase auf regionaler Ebene bekannt machen.

Pressekontakt für den Deutsch-Französischen Bürgerfonds: Johanna Haag
T. +33 6 24 21 58 61 | haag@buergerfonds.eu

Für Informationen zum deutsch-französischem Engagement in Norddeutschland, kontaktieren Sie gerne Dr. Margarete Mehdorn:
+49 171 542 00 56 | +49 431 374 322 | RBNord@vdfg.de


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